Risikomanagement: Vorbeugende Existenzsicherung durch Risikominimierung
Unternehmerische Tätigkeit ist mit Risiken verbunden. Die spektakulären Unternehmensschieflagen bekannter Großunternehmen, der Untergang der New-Economy-Unternehmen und die seit Jahren hohe Anzahl von Unternehmensinsolvenzen haben die Diskussion um die Überwachung der Unternehmen neu entfacht (u. a. Corporate-Governance-Diskussion, KonTraG, Basel II, SOX).
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind besonders anfällig für Risiken, die sich aus veränderten Wettbewerbsbedingungen ergeben. Dies wird durch die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche bei kleinen und mittleren Unternehmen belegt.
Bereits seit einigen Jahren fordert der Gesetzgeber mit dem KonTraG die Einrichtung eines Risikomanagement-Systems. Gefordert werden ein internes Kontrollsystem (IKS), Risikocontrolling und ein Frühwarnsystem:
- Aufgabe des internen Kontrollsystems ist die Sicherstellung der Zuverlässigkeit der internen Unternehmensabläufe und Informationen. Gewährleistet werden soll dies durch organisatorische Sicherungsmaßnahmen (z.B. in der EDV), interne Kontrollen (z.B. Qualitätskontrollen) und interne Revision.
- Risikocontrolling als Führungskonzept zur zukunftsorientierten Unternehmenssteuerung mit den Funktionen Planung, Kontrolle, Steuerung und Informationsversorgung soll als Partner des Managements die erforderliche
(Risiko-)Transparenz sicherstellen.
- Mit dem Frühwarnsystem sollen Veränderungen im Unternehmensumfeld und im Unternehmen mit genügend zeitlichem Vorlauf festgestellt werden, sodass ein rechtzeitiges Gegensteuern möglich ist. Mit der Forderung nach einem Frühwarnsystem dokumentiert das Gesetz eine ohnehin betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.
Risikomanagement ist damit eine Art Vorsorgetherapie für Unternehmen zur Früherkennung und Vorbeugung von ernsthaften Krisen geworden und trägt entscheidend zum Unternehmenserfolg bei.
ff-managementpartner unterstützen Sie bei der Einführung eines Risikomanagement-Systems:
- Erarbeitung und Plausibilitätsprüfung von unternehmerischen Zahlen mittels Planmodellen.
- Erkennung, Kategorisierung und Handhabung der Risiken innerhalb der Unternehmensprozesse.
- Errichten eines effizienten und umfassenden Berichtswesens an Geschäftsführungen, Verwaltungs-/ Beiräte.
- Einführung von Methoden und Instrumenten zur Ausbalancierung von Zielen, Risiken und Wertschöpfung.