

Der Durchführung einer Restrukturierung oder Sanierung geht prinzipiell eine Krise innerhalb des Unternehmens voraus, wobei der Handlungsspielraum mit jeder Krisenphase geringer wird.
Die zur strategischen und zur operativen Restrukturierung korrespondierenden Maßnahmen bilden damit die Grundlage umfangreicher Restrukturierungs- und Sanierungskonzepte und stellen die Grundlage für ein umfassendes Maßnahmenmanagement.
Typische Maßnahmen, wie sie sich letztlich in Restrukturierungs- und Sanierungsprojekten wiederfinden, korrespondieren eng mit Krisenphasen und lassen sich vier Maßnahmenbündeln zuordnen.
Integraler Bestandteil eines aktiven Maßnahmenmanagements stellt das regelmäßige Reporting über den Umsetzungsstatus dar. Die Einzelmaßnahmen werden zu Einzelprojekten zusammengeführt, Verantwortliche und die Meilensteine sowie die Einzelaktivitäten zur Umsetzung fixiert und ihre Auswirkungen im Businessplan (Ergebnis, Liquidität, Kennzahlen) dargestellt.
Wesentlich ist hierbei das Einhalten des Kurses auf Turnaround. Ein Erreichen und Abstützen der Planzahlen gilt als permanente Führungspflicht, ebenso das Forcieren der Erfolgs- und Wertsteigerungspotenziale bis zur (Wieder-)Erlangung der Kapitalmarktfähigkeit. Die laufende Initiierung und Identifikation von Gegensteuerungsmaßnahmen bei Negativabweichungen bis hin zur Einleitung von Rekapitalisierungsmaßnahmen sind hierbei führungsmässige Erfolgsfaktoren zur nachhaltigen Krisenbewältigung.
Strategische Restrukturierung |
Operative Restrukturierung |
Strategieanpassung |
Organisatorische Leistungsverbesser |
Ergebnisverbesserung |
Liquiditätssteigerung |
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Verbesserung Wettbewerbsposition |
Verbesserung Wettbewerbsposition |
Verbesserung Ertragsposition |
Verbesserung Liquiditätssituation |